Original
Kräuter-Orgel
Latura

Naturpark Rätikon

Grenzenloses Naturerlebnis, das ist die Vision des geplanten Internationalen Naturpark Rätikon. Dieser soll sich dereinst über die drei Länder Schweiz, Liechtenstein und Österreich erstrecken. Mit dem Park soll die einzigartige Naturlandschaft sowie die traditionelle Kulturlandschaft nachhaltig gefördert werden.

Bestehende Schutzgebiete

Die Naturregion Rätikon ist schon seit langer Zeit für seine besonderen Naturschätze bekannt, mit der Plasseggen-Schijenflue existiert schon jetzt ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung. Auf Kantonsebene ist fast der gesamte Gebirtszug des Rätikon als Landschaftsschutzgebiet bezeichnet. Zudem befinden sich schon heute zahlreiche kleine Naturschutzgebiete in dieser einzigartigen Region. Auch in Österreich steht mit dem Naturschutzgebiet Gamperdonatal schon jetzt ein Teil der Naturregion Rätikon unter Schutz.

Einzigartige Flora

Die Naturregion Rätikon bietet eine vielfältige Flora. Hier können über 600 verschiedene Pflanzenarten entdeckt und bestaunt werden. Mit etwas Glück finden Sie einige Blumen und Pflanzen, welche zu den seltenen und geschützten Arten zählen. Kommen Sie in der richtigen Jahreszeit, so können Sie sogar Edelweiss, Enzian und Alpenrosen bestaunen.

Wandern und Mountainbike

Auch wenn die Region Rätikon noch nicht mit dem Gütesiegel Naturpark versehen ist, eine Reise in dieses wunderschöne Naturparadies ist schon heute ein bleibendes Erlebnis. Schöne und gepflegte Wanderwege führen durch verschiedenste Lebensräume mit einer reichen Flora und Fauna. Sie können die vielfältigen Kulturgütern auch mit dem Mountainbike erkunden. Die Routen führen an gepflegten Siedlungen vorbei, in denen die Ortsbilder weitgehend noch intakt sind.

Klettern und staunen

Die Region Rätikon ist auch bekannt für vielfältige Klettermöglichkeiten. Hier hat Nina Caprez aus Küblis zu einer der weltbesten Kletterinnen am Fels geworden. Auch alle nicht Kletterer werden beim Anblick der mächtigen Felsformationen beeindruckt sein. Wer aufmerksam durch die Naturregion Rätikon wandert, kann da und dort schon mal einen Kletterer in einer Wand entdecken. Auf Schweizer Seite wurde bisher der Sulzfluh-Klettersteig mit einem Schwierigkeitsgrad D eröffnet, in Österreich existieren aktuell 4 Klettersteige.

Bergseen

Zahlreiche Bergseen locken um entdeckt zu werden. Einige wie der Partnunsee sind eher leicht zu erreichen, weshalb man dort fast nie alleine ist. Andere Seen offenbaren sich den Besuchern erst nach einiger Anstrengung. Hungern muss aber niemand, auf dem Weg laden zahlreiche Berghütten zum verweilen ein.

Den höchsten Punkt im Rätikon erreichen Sie von der Schweiz über den Schesaplanasattel von der Schesaplanahütte aus. Von Fanas aus erreichen Sie die Schesaplanahütte in 3.5 Stunden. Von dort ührt ein steiler, weiss-blau-weiss markierter Anstieg in 3¼ Stunden auf den Gipfel der Schesaplana auf 2964 m ü. M.